Rechtschreibung…

Ohne Worte…

CIA – Cocain Import Agency

Ein Jet der für die illegalen CIA Entführungsflüge (Renditions) in Europa verwendet wurde, ist in Mexiko abgestürzt und siehe da, im Wrack wurden 4 Tonnen Kokain gefunden.

Die Gulfstream II mit dem Kennzeichen N987SA ist am 24. September 2 Kilometer ausserhalb von Tikokob in Yucatan Mexiko abgestürzt.

Der Jet kam aus Kolumbien, mit Ziel USA und wollte eine Zwischenlandung in Cancun zum Auftanken machen. Da aber die mexikanischen Behörden dem Fluzeug keine Landerlaubnis gaben, lief der Tank leer und die Maschine machte eine Bruchlandung. Eine verpatzte Drogenoperation wurde dadurch aufgedeckt.

Mexikanische Soldaten fanden an der Absturzstelle keine Leichen, dafür aber 132 Säcke in Koffer die insgesamt 4 Tonnen Kokain enthielten. Später wurde ein Passagier des Fluges von der Polizei aufgegriffen und verhaftet.

Die Kennnummer ist bei Flugzeugbeobachtern in Europa bekannt und genau dieser Jet ist für den Transport von entführten Gefangenen durch die CIA verwendet worden.

Der Jet ist in der Vergangenheit verwendet worden um illegal entführte Personen, die in den Augen der Amerikaner des Terrors verdächtigt werden, aus Europa nach Guantanamo Bay auf Kuba zu transportieren. Offensichtlich transportierte die Maschine nicht nur Gefangene, sondern auch Koks und war im Dauereinsatz für die CIA.

Dieser Absturz bringt ans Tageslicht, was immer schon bekannt war, die wirklichen Drogenhändler der Welt sind die Geheimdienste und die Regierungen selber.

Der „War on Drugs“ ist genau so eine Farce wie der „War on Terror“.

Man sieht ja auch was in Afghanistan passiert ist. Als die Taliban noch dort regierten bis 2001, war der Opiumanbau fast komplett zum Stillstand gekommen. Jetzt seit dem die Amerikaner einmarschiert sind, die Taliban vertrieben und die Kontrolle über das Land haben, wird jedes Jahr eine Rekordernte nach der anderen an Opium eingefahren.

Der Anbau von Opium ist nur möglich wenn die Amerikaner das dulden. Tatsächlich fördern sie es, denn es ist neben Waffen das beste Geschäft. Und die deutschen Soldaten in Afghanistan schauen zu und dürfen die verbrecherischen Geschäfte ihrer “Alliierten” bewachen.

Die Behörden machen jagt auf Drogenkriminelle, Konsumenten werden bestraft, süchtige Kleindealer landen jahrelang im Knast, wo sie noch süchtiger werden. Drogensüchtigen wird nicht geholfen, bestenfalls sollen sie mit Hilfe von Beruhigungsmittel und Methadon von den illegalen Suchtmittel geheilt werden.

Zwischen durch wird ein Drogenfund gross in den Medien verkündet um den erfolgreichen Kampf gegen Drogen darzustellen. Tatsächlich werden aber nur lästige Konkurrenten beseitigt, die es wagen neben den Geheimdiensten zu operieren. Es ist alles nur eine Show für das gutgläubige Volk.

In Wahrheit kontrollieren die Geheimdienste den Drogenhandel auf der Welt und machen Geschäft mit den grössten Drogen- und Waffenschiebern. Sie verdienen damit das Geld um ihre illegalen Operationen zu finanzieren, aber auch um privat Kasse zu machen. Sie sorgen im Gegenzug dafür, dass die Drogenbarone nicht ausgeliefert werden oder verhindern jede polizeiliche Ermittlung, die gegen ihre “Freunde aus der Unterwelt” geführt werden.

Die Bemühungen einer DEA, der amerikanischen Drogenbehörde, oder auch der deutschen Polizei, des BKA usw. werden unterwandert und sind wirkungslos, soweit diese Behörden nicht sogar selbst beteiligt sind. Der internationale Kampf gegen Drogen verkommt damit zur Farce.

Die Iran/Contra Affäre ist ja noch so ein Beispiel für den Drogenhandel durch die US Regierung. Die gleichen Personen die hinter diesen Verbrechen stecken, sind heute an der Macht… die ganze Bush-Familie und ihre Gangsterbande.

Terrorgesetz “redefreiheit ; meinungsfreiheit”

Schon das „Gutheißen” terroristischer Aktivitäten wird mit dem neuen Terrorgesetz unter Strafe gestellt. Auch der Blondinenwitz könnte ein Fall für die Gerichte werden.

Die Angelegenheit war Vizekanzler Josef Pröll nur ein paar kurze Sätze wert: „Wir haben das Terrorismuspräventionsgesetz beschlossen”, sagte er am Dienstag nach dem Ministerrat. „Die Regierung hat damit ein klares Signal gesetzt.” Nach dem Beschluss im Parlament soll das neue Gesetz am 1. August 2010 in Kraft treten. Manches geht ja auch schnell in dieser Regierung.

Verboten ist in Zukunft unter anderem die Teilnahme an Terrorcamps oder andere Arten der Ausbildung für terroristische Zwecke. Der Strafrahmen ist durchaus ambitioniert: Lehrer in Terrorcamps sollen bis zu zehn Jahre Haft ausfassen, Schüler bis zu fünf Jahre.
Was ist Terror, wo beginnt er?

Doch die Novelle des Justizministeriums geht noch weiter. Um sich strafbar zu machen, wird es nicht mehr nötig sein, selbst etwas anzustellen. Mit bis zu zwei Jahren Haft bedroht ist ab August bereits das „Gutheißen” von terroristischen Aktivitäten. Wer sich unter dem etwas antiquierten Begriff nichts vorstellen kann, findet in Strafrechtskommentaren eine Erläuterung: „Gutheißen einer strafbaren Handlung bedeutet, sie als rühmlich und nachahmenswert hinzustellen und auf diese Weise das Gesetzesverbot zu erschüttern”, heißt es darin. Damit seien nun endlich Maßnahmen gegen sogenannte „Hassprediger” möglich, freute sich Pröll am Dienstag.
Mag sein, dass diese Zielgruppe sich vom neuen Gesetz abschrecken lässt. Aber berechtigt ist auch die Frage, wie weit eine Gesellschaft noch gehen soll, um der – zumindest in Österreich – doch eher theoretischen Terrorismusgefahr zu begegnen.

Das heimische Verbotsgesetz funktioniert zwar ähnlich, aber es lässt sich mit der historischen Verantwortung Österreichs und der Rücksicht auf noch lebende Opfer von damals erklären. Beim Terrorismus fehlt dieser Hintergrund. Dient es wirklich der Sicherheit oder wenigstens dem Sicherheitsempfinden, wenn dummes Schwadronieren mit Haft bedroht wird? Oder geht es nur noch um die Bevormundung des Bürgers?

Schwierig wird wohl auch die Judikatur. Was Terror ist und wo er beginnt, lässt sich leider nicht ganz eindeutig definieren. Macht sich in Zukunft strafbar, wer bei einer Kurden-Demo in Wien mitmarschiert? Oder ein gewisses Verständnis für die einstigen Aktivitäten der deutschen RAF erkennen lässt? Oder den Mut von islamistischen Selbstmordattentätern vor zu viel Publikum bewundert?
In der Begutachtungsphase rief das Gesetz zum Teil recht heftige Kritik hervor. Die SPÖ wollte erst nicht zustimmen, ließ sich durch ein paar Änderungen dann aber doch erweichen. Der Verfassungsrechtler Bernd-Christian Funk ist aber auch jetzt nicht glücklich: „Ich halte die Regelung nach wie vor für überzogen.” Auch der österreichische Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK) sprach sich dagegen aus: „Rechtsstaatliche Grundsätze werden unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung abermals über Bord geworfen”, kritisierte ÖRAK-Präsident Gerhard Benn-Ibler.
Erst denken, dann reden

Erst denken, dann reden: Diese alte Empfehlung bekommt durch das Gesetz eine strafrechtliche Relevanz. Lockeres Drauflosplaudern kann sich böse rächen, und zwar nicht nur, wenn es um Terrorismus geht. Weil die Regierung gerade dabei war, die Meinungsfreiheit einzuschränken, wurden die Redeverbote gleich noch auf ein paar andere Themen ausgeweitet. Schon bisher machte sich strafbar, wer Angehörige einer bestimmten Religion, einer Rasse, eines Volkes oder eines Staates wegen dieser Zugehörigkeit verächtlich machte.

Ebenfalls untersagt sind bald auch böse Bemerkungen, die auf das Geschlecht, das Alter, die sexuelle Ausrichtung, die Weltanschauung oder eine Behinderung zielen. Nicht nur die Büttenredner beim Villacher Fasching werden die neuen Zeiten ziemlich anstrengend finden. Auch durchschnittliche Kabarettprogramme könnten künftig die Gerichte beschäftigen. Und auch Blondinenwitze werden damit zum Hasardspiel, das man nur noch in Gesellschaft guter Freunde wagen sollte.
Österreicher mit Migrationshintergrund

Abseits strafrechtlich relevanter Tatbestände ist es in den vergangenen Jahren zunehmend schwierig geworden, sämtlichen Regeln der verbalen Political Correctness gerecht zu werden. Die Liste der Verbote wird immer länger: Wer behindert war, ist jetzt körperlich eingeschränkt; wer als Taubstummer durchs Leben gehen musste, tut dies jetzt als Gehörloser; wer einst ein Ausländer war, ist jetzt ein Österreicher mit Migrationshintergrund.

Internationaler Vorreiter in diesem Bereich sind die USA, in denen es offiziell nicht einmal mehr erlaubt ist, einen 200-Kilo-Mann als dick zu bezeichnen – er ist vielmehr „horizontally challenged”.
Ob das den Betroffenen wirklich hilft, ist äußerst fraglich. Dass verbale Rücksichtnahme nicht notgedrungen zu mehr gegenseitigem Verständnis führt, beweisen unter anderem das Binnen-I und seine Ableitungen. Frauen werden nun zwar stets extra erwähnt; an ihrer Benachteiligung bei Gehalt und Aufstiegschancen hat das aber nichts geändert.

Der Große Bruder und die Matrix

Zur Ausdehnung der Kontrolle nach Innen

“1984″, Orwells Anti-Utopie eines totalitären Staats, in dem alle durch den “Großen Bruder” und die Gedankenpolizei überwacht werden, ist auch heute noch verstörend, aber anders als Orwell es wohl intendiert haben dürfte. Es ist nicht mehr der Inhalt der verstört, sondern vielmehr die Form, in der er dargestellt wird: als Zukunftsvision. Das, was Orwell fürchtet, ist längst real. Weniger die Vorstellung der totalen Überwachung ist befremdlich, als vielmehr die immer wiederkehrende Anrufung eines Horrors, an den sich die Überwachten längst gewöhnt haben. Wie oft wurde vor “1984″ gewarnt um gegen Verschärfungen der Überwachung zu protestieren? Zu oft, denn keine der Verschärfungen der letzten Jahre konnte verhindert werden. Wer diese Warnung daher heute wiederholt, erhält nicht selten die Antwort: “Wir haben doch schon längst ‚1984′.” Die Videoüberwachung öffentlicher Plätze, biometrische Ausweise, zentral gespeicherte Krankengeschichten, Nachrichtendienste, die unbemerkt E-Mails lesen können und kritische Stimmen überwachen, all das ist heute Alltag. Ohne Aufschrei, ohne nennenswerte Gegenwehr. Wie konnte es soweit kommen, dass eine der prominentesten Horrorvisionen Gewohnheit werden konnte?

Die Spannung zwischen der totalen Kontrolle und der Anteillosigkeit an ihr ist Gegenstand einer anderen düsteren Zukunftsvision: der “Matrix”. Sie kontrolliert nicht nur, sondern erschafft eine ganze Welt. Sie ist das Gegenteil des Großen Bruders. Er ist fiktives Symbol, das eine reale Welt durch seine Allgegenwart beherrscht. Sie hingegen ist real und beherrscht völlig unsichtbar eine fiktive Welt. In ihrer Welt ist die Matrix allmächtig und notwendig auch allwissend. Da sie alles in ihrer Scheinwelt geschaffen hat, kann es nichts in ihr geben, das sie nicht weiß; in ihrer Totalität liegt auch die totale Überwachung.

Da sie unsichtbar ist, können jene, die in ihr leben, ihr Überwachtsein gar nicht wahrnehmen. Die anderen jedoch, die aus der Matrix ausgebrochen sind, bereiten ihr Probleme: Sie sind außerhalb der Sphäre ihrer Allmacht und können nicht ständig überwacht, geschweige denn kontrolliert werden. Schon allein dadurch sind sie eine Bedrohung. Aber obwohl sie die Matrix bedrohen, stehen sie ihr hilflos gegenüber, denn sie können die Gefangenen der Matrix nicht aus ihr befreien, weil sie ihnen nicht glauben. Die Matrix ist die moderne Vorstellung der totalen Kontrolle.

Science-Fiction ist immer die Projektion der radikalisierten Gegenwart in die Zukunft, so auch die Matrix. Sie symbolisiert die moderne Gesellschaft, die jene beherrscht, von denen sie erschaffen wurde. Diese Gesellschaft stellt sich als völlig entmenschlicht dar. Sie ist eine Maschine, die von Menschen am Leben erhalten wird – diese sind ihre Batterien, Teile der großen Maschine. Wozu oder wem diese Maschine dient, weiß niemand mehr. Die Menschen haben sich von der Gesellschaft, die sie geschaffen haben, entfremdet. Da sie keinen Sinn mehr in der Maschine sehen, sind auch sie selbst als Teile dieser sinnlos geworden. Nicht die Maschine gehorcht dem Willen der Menschen, sondern diese dem der Maschine.

Ohne ihren Willen werden sie zum Instrument der Maschine, sie entfremden sich vom Menschsein selbst und damit auch voneinander. Sie treten sich selbst nur noch als Instrumente gegenüber, denn weil alle sich als Instrument, als bloßes Mittel zu einem unbekannten, außer ihnen liegendem Zweck, wissen, sind auch ihre Nächsten für sie nicht mehr als ein Werkzeug. Um diesen Zustand überhaupt zu ertragen, entsteht die Matrix. Ihre Traumwelt muss den Sinn stiften, den die Maschine nicht bieten kann. Weil die Menschen sich aber gegenseitig nicht mehr als autonome freie Willen, sondern nur noch als Mittel füreinander betrachten, herrscht unter ihnen Angst und Misstrauen; daher muss die Matrix sie alle überwachen. Am meisten Angst haben sie aber vor jenen, die aus dem Traum erwacht sind, vor denen, die nicht mehr funktionieren, weil sie die Realität nicht ertragen. Diese drohen auch alle anderen aus den Träumen zu reißen, sie werden von der Matrix als ihre Erzfeinde bekämpft.

Die Matrix ist die Synthese von Kontrolle und Betäubung. Damit alle Menschen einander Werkzeuge bleiben können, muss die Gesellschaft zu einer großen Maschine werden.

Die Matrix und die Verschwörungstheorie

Die Metapher der Matrix bietet zwar eine Erzählung, aber keine Erklärung der Entfremdung. Was sie bietet, ist eine Verschwörungstheorie: Eine Gruppe “Auserwählter” allein kennt die Wahrheit, alle anderen werden von der Matrix getäuscht und können ihre Machenschaften eben deswegen nicht durchschauen. Alles was der Verschwörungstheorie widerspricht, ist Teil der Verschwörung und soll diese nur tarnen. (Die klassische Verschwörungstheorie ist die der “jüdischen Weltverschwörung”, so weisen auch alle Verschwörungstheorien strukturelle Ähnlichkeiten zu antisemitischen Welterklärungen auf.)

Verschwörungstheorien deuten Entfremdung aber nicht nur, sie haben in ihr auch ihre Ursache. Denn sie geben dem Sinnlosen Sinn und ermöglichen es, sich zumindest einzubilden, nicht mehr nur Teil der Maschine zu sein, sondern sie verstanden und dadurch die Kontrolle zurückerhalten zu haben.

Üblicherweise fehlt Verschwörungstheorien eine fundierte Gesellschaftstheorie. Ohne eine solche beschreiben sie die Welt durch zwei Unterscheidungen: gut und böse, wissend und unwissend. Die Wissenden sind jene, die sich für eine Seite entscheiden müssen, während die Unwissenden gar keinen Begriff von Gut und Böse haben können. Beides liegt nahe, es sind die einfachsten “Erklärungen” für das Motiv der Verschwörung und die Blindheit der “Masse”. Noch einfacher geht es nicht: Ohne Gut und Böse kein Motiv und ohne Verschwörung keine Unwissenden und auch keine “Auserwählten”.

Um meine Analyse von derlei Schwachsinn abzugrenzen, muss sie die Fragen nach den Motiven der Matrix und der Auswahl der “Auserwählten” anders beantworten, also die Metapher “Matrix” auf ihre Wirklichkeit zurückführen und dort mit einer Theorie dieser Wirklichkeit konfrontieren. Die durch die Matrix symbolisierte Zentralmacht ist der Staat, die durch die Matrix symbolisierte Ordnung die Gesellschaft.

Der Staat ist die Matrix

Die Aufgabe jedes Staates ist es die herrschende Ordnung zu garantieren und zu verwalten. Er ist somit zwar eine Zentralmacht, bleibt aber trotzdem immer der spezifische Staat einer spezifischen Gesellschaft, beide bestimmen einander. Wenn der Staat die Gesellschaft überwacht, so tut er das um jene Ordnung aufrecht zu erhalten, die diese Gesellschaft auszeichnet. Es wäre also ebenso naiv zu glauben, die staatlichen Überwachungsmaßnahmen erfolgten gegen die Gesellschaft, wie es naiv wäre zu glauben, die Gesellschaft könnte den Staat kontrollieren. Die Überwachung ist vielmehr Ausdruck einer durch Entfremdung bestimmten Gesellschaft, deren Angehörige sich voreinander fürchten und sich deswegen einen Großen Bruder wünschen, der sie ständig begleitet und beschützt.

Die ständige Beobachtung durch den Großen Bruder schafft nicht nur Kontrolle, sondern auch ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Ob sie Kontrolle oder Sicherheit vermittelt, hängt von der eigenen Beziehung zu diesem ab. Jene, die ihn herbeirufen, haben entweder seine Normen verinnerlicht oder ihre eigenen Normen in ihn veräußerlicht, sie werden beschützt. Wer diese Normen aber nicht akzeptiert, der oder dem tritt der Große Bruder nicht als Beschützer, sondern als Aufseher gegenüber.

Der Staat ist also der Knecht der einen und der Herr der anderen, wobei er ein- und derselben Person durchaus einmal Herr und einmal Knecht ist. Er exekutiert den Willen der abstrakten Mehrheit, aber niemand gehört in allen Dingen der Mehrheit an. So bleibt das Verhältnis zum Staat immer ambivalent, je nachdem in welcher Sache und in wessen Auftrag er handelt. Er gleicht dabei den Geistern in Goethes “Zauberlehrling”: Einmal gerufen folgt er seinen eigenen Gesetzen und formt, indem er versucht, die herrschende Ordnung zu sichern, die Gesellschaft nach seinen Vorstellungen. Er heißt nicht umsonst “Vater” Staat, denn er handelt zum Wohle der Gesellschaft, notfalls auch gegen ihren Willen, denn er weiß am besten, was gut für sie ist. (Dieses Väterliche mag auch der Grund sein, warum nur Männer “Agenten” der Matrix sind; auch als sie Morpheus, den Anführer des Widerstands, gefangen nehmen, versuchen sie ihn von der Matrix als bester aller möglichen Welten zu überzeugen). Die Autorität dieses gütigen Vaters darf nicht in Frage gestellt werden. Deshalb galt seine Sorge um die Sicherheit der Fußballweltmeisterschaft auch Terroranschlägen und nicht baufälligen Stadien. Denn auch wenn letztere vermutlich mehr Menschen gefährdeten, richten sie sich anders als die ersten nicht gegen die herrschende Ordnung; sie stellen die Macht des Staats nicht in Frage.

Die Symbiose aus Staat und Gesellschaft führt vom Großen Bruder in die Matrix, sie ist die Einheit aus Staat und Gesellschaft, sie ist die totale Ordnung. Um die bestehende Ordnung auf ewig zu garantieren muss der Staat mit ihr verschmelzen; er muss alle Widersprüche und Abweichungen aufheben und zur Matrix werden wollen.

Vom Großen Bruder zum Panoptikum

Um das zu erreichen bedient sich der Große Bruder des “Neusprech”, einer Sprache, die Grauenvolles banal und Wahres als Falsches erscheinen lässt, und der “Gedankenpolizei”, eines mächtigen Geheimdienstes. Durch die Beschreibung der Welt in Neusprech wird eine schöne Scheinwelt erschaffen, die keinen Anlass mehr zur Unzufriedenheit bietet. Die Gedankenpolizei kümmert sich um jene, die hinter die Scheinwelt blicken.

Ist die permanente Überwachung erst zur Selbstverständlichkeit geworden, geht ihre Macht von der Sichtbarkeit zur Unsichtbarkeit über. Der Große Bruder stirbt und wird vom Panoptikum abgelöst. Weil Überwachung selbstverständlich und unsichtbar ist, kann sie überall sein. War es noch möglich, sich der Abwesenheit des Großen Bruders zu vergewissern, so ist das Panoptikum deswegen allgegenwärtig, weil es immer da sein könnte. So entsteht, unabhängig von tatsächlicher Überwachung, ein permanentes Gefühl des Überwachtseins und führt zur Selbstdisziplinierung der vermeintlich Überwachten. So ist das Panoptikum allgegenwärtiger als es der Große Bruder je sein könnte. Es beseitigt Fehlfunktionen in der Maschine, die Zahnräder beginnen sich schneller zu drehen. Durch den ständig steigenden ökonomischen Druck wächst die Bereitschaft sich anzupassen und andere für sich zu opfern, sie zu denunzieren. Die Werkzeuge sollen keine Gelegenheit mehr haben, zu sich zu kommen.

Sobald das Panoptikum die Kritik an der Scheinwelt ausreichend zurückgedrängt hat, wird die Scheinwelt zur neuen Realität. Scheinwelt und Panoptikum werden eins mit der Maschine, sie verschmelzen zur Matrix.

Die Matrix ist eine diffuse Macht. Sie hat zwar ein Zentrum, aber ihre Macht geht nicht nur von diesem aus, sondern auch von ihren “Agenten”. Also jenen, die ihre Normen verinnerlicht haben, die sich jenseits der Ambivalenz mit ihr identifizieren und sie verteidigen. Sie wollen die Matrix, weil sie ihnen dient, und sie dienen der Matrix, weil sie sie wollen. Eine besondere Rolle spielt hier der Mittelstand. Er glaubt einerseits, von der herrschenden Ordnung zu profitieren, fühlt sich aber andererseits ständig vom sozialen Abstieg bedroht. Um diesen zu verhindern, ist er gewillt, die Matrix zu verteidigen, sei es in der Grazer “Bürgerwehr”, die ihre Hauptaufgabe in der Verteidigung des Stadtparks gegen ihnen unangenehme Personen sieht noder als “Minutemen”, die den US-Behörden helfen wollen, die Grenze in Arizona zu bewachen, um Einwanderer abzuwehren. Sicherlich profitieren auch die Mächtigeren von der Matrix, aber sie halten sich nicht aus Angst an sie, sondern weil sie ihre Interessen vertritt. Die Matrix steht für die herrschende Ordnung und damit auch für die herrschende Machtverteilung.

Die Matrix will mehr als der Große Bruder. Beide symbolisieren allgegenwärtige Überwachung, aber der Große Bruder bezieht seine Macht aus der Sichtbarkeit, seine Überwachung ist stets spürbar, niemand darf sie jemals vergessen. Die Überwachten folgen, weil sie wissen: Der Große Bruder beobachtet sie. Die Matrix hingegen bezieht ihre Macht aus ihrer Unsichtbarkeit, sie schafft eine Scheinwelt, in der die Menschen sich selbst kontrollieren, sie ist der verinnerlichte Große Bruder. Sie ist dort, wo der Große Bruder zwar hin will, aber nicht hin kann: In den Köpfen der Menschen. Jene, die sie vollständig verinnerlicht haben, werden zu ihren “Agenten” und kümmern sich um jene, die abweichen.

Um gegen die Matrix eine Chance zu haben, muss die Kritik am Überwachungsstaat um eine Kritik an der Überwachungsgesellschaft ergänzt werden. Der Staat als Zentralmacht reicht nicht bis zu seiner Peripherie, erst die Gesellschaft und ihre Selbstüberwachung führen zur totalen Kontrolle. Um dieser Herausforderung zu begegnen, muss die Überwachungskritik in eine Theorie der Gesellschaft eingebettet werden. Diese Aufgabe ist schwer und konfliktträchtig. Aber dies ist das Wesen des Kampfs gegen die Matrix: Sich den Herausforderungen der wahren Welt zu stellen, ist nicht einfach.

Quelle:

Unterirdische Basen

Tief unter den gesamten USA und Neu Mexiko sollen mehr als 75 gigantische unterirdische Städte und geheime Anlagen der Militärs existieren, die durch gewaltige Tunnel-Systeme miteinander verbunden sind. Hier sollen außerirdische Technologien und geheime irdische Projekte erprobt und durchgeführt werden. Das berühmte Testgelände Area 51 und die berüchtigte Untergrund-Basis Dulce, wo offenbar Gen-Experimente à la Frankenstein in Zusammenarbeit mit Außerirdischen stattfinden, sind dabei nur die bisher bekanntesten dieser Top-secret-Anlagen.

Nach Aussage des Amerikaners und ehemaligen Geheimdienst-Experten Milton William Cooper existieren in den USA neben 75 kompletten Untergrund-Städten noch 22 weitere Anlagen, die von der Atom-Energie Kommission gebaut wurden (nach neueren Quellen sind es inzwischen 32 Anlagen). Die notwendigen Gelder dafür wurden über ein hoch kompliziertes Beschaffungssystem geschleust, das keine Rückschlüsse auf die Quellen mehr zulässt. Erbaut werden diese gigantischen Anlagen im Vorfeld durch hochentwickelte Tunnelbohrmaschinen. Diese atomgetriebenen Tunnelbohrmaschinen sind in der Lage, sich durch härtestes Felsgestein zu bohren, indem sie Steine zu Magma verflüssigen, das bei der Weiterbewegung des Bohrers wieder abkühlt und sich verfestigt. In diesen unterirdischen Röhren sollen elektromagnetisch angetriebene “Subshuttle Vehicles” mit großer Geschwindigkeit verkehren.

Eine gleiche Technologie wird auch bei der Realisierung des Röhrensystems und der rund 100 Bunker und Schlupflöcher verwendet, die unter dem Code “Noahs Arche” rund um den gesamten Erdball geplant und teilweise bereits realisiert sein sollen. Viele der geheimen Untergrund-Städte sollen komplett mit Straßen, Fußgängerstreifen, Seen, Elektroautos, Apartments, Büros und Einkaufszentren ausgestattet sein.

Daß bereits heute umfangreiche unterirdische Tunnels und Anlagen im Bereich von US-Militärbasen existieren, ist für Insider durch zahlreiche Firsthand-Zeugenaussagen bestätigt. Es wurden über diesen unterirdischen Basen auch eigene Flugzeuge hochgeschickt, um die elektromagnetische Aktivität zu messen und aufzuzeichnen. Dabei wurden zum Teil gewaltige Felder verzeichnet, wie sie nur bei Großstädten wie zum Beispiel New York auftreten (Hamilton 1989).

Pine Gap – unterirdische Anlage der USA in Australien

Eine Dame in Sidney, Australien, die namentlich nicht genannt sein möchte, die für eine australischen Putzkolonne gearbeitet und in deren Auftrag den unterirdischen Luftwaffenstützpunkt »PINE GAP« betreten hatte, berichtete in einem Interview im April 1992, trotz der Androhung enorm hoher Strafen, daß Pine Gap zirka 13 km tief ist, auf »Freier Energie«-Basis funktioniert, unterirdische Seen, Hängezüge, eigenen Anbau von Gemüse und Obst usw. hat. Nach offiziellen Informationen kann Pine Gap einen direkten Atombombenabwurf problemlos überstehen. (Mehr über PINE GAP in Stan Dejos: Cosmic Conspiracy).

Unterirdische Anlagen in den USA, China und Japan

Die Kosten für derartige Anlagen sind enorm. Ein einziger dieser Bunker in Moskau verschlang z.B. nach Angaben von Burrows eine Summe von 600 Milliarden US-Dollars. Auch China ist seit langem dabei, unterirdische Tunnels und Wege zu bauen. Den führenden Politikern stehen auch geheime Bahntunnels zur Verfügung, über die sie sich in einer Krise nach draußen oder ins Innere flüchten können. Nach Aussagen eines chinesischen zivilen Bediensteten sind Privatwohnungen, Regierungssitz, Zentralbank und eine Armee-Basis über solche Geheimtunnels miteinander verbunden. Das unterirdische Netzwerk ist in den letzten vierzig Jahren als Verteidigungseinrichtung gegenüber ausländischen Invasoren aufgebaut worden.

In Japan gibt es sehr viele zivile Tunnelprojekte. Nach einer jüngsten Veröffentlichung in OMNI plant die Taisel Corporation nun den Aufbau einer kompletten unterirdischen Stadt unter dem Namen “Alice Stadt”. Dort werden Einkaufszentren, Büros, Hotels, Theater und Sport-Arenen entstehen. Auch Bäume, Vögel, Fischzuchten, Brücken und Wasserfälle wird es dort geben…
John Lear – einer der erfolgreichsten und erfahrensten Piloten der Welt – hat sich seit 1986 intensiv mit der UFO-Thematik befasst. Aufgrund seiner zahlreichen Kontakte und Beziehungen zur Flugzeugindustrie und zum Militär konnte er überzeugende Beweise für geheime Kontakte zwischen der US-Regierung und nichtirdischen humanoiden Wesen zusammentragen.

Ihm wurde von vier unabhängigen Quellen bestätigt, daß in unterirdischen Basen modernste Forschungsarbeiten im Bereich der Gentechnologie betrieben werden und dies teilweise in Kooperation mit Außerirdischen geschieht. Das Zentrum dieser Aktivitäten soll sich tief unter dem Berg Archuleta in der Nähe des kleinen Ortes “Dulce” befinden, einem Indianerreservat mit nur knapp 1000 Einwohnern (Lindemann 1990). Es soll mit dem Forschungszentrum in Los Alamos – wo einst die erste Atombombe konstruiert wurde – durch eine unterirdische Röhre verbunden sein. Unterirdische Basen sollen aber nicht nur unter dem Ort Dulce existieren, sondern auch im gesamten Gebiet von New Mexico. Ein ehemaliger Angehöriger der US Luftwaffe, der auf der
Kirtland-Basis an ferngesteuerten Flugzeugen gearbeitet hatte, bestätigte dies (Adams 1992).

Area 51 – mehr als eine Legende

Quelle: Exonews.net

Gift für das Volk

Aspartam:

Dient als Süßstoff bzw. Zuckerersatz und man findet ihn in vielen Fertiggerichten oder Kaffeesüße auch unter dem Namen Nutra.

Aspartam gehört zu den gefährlichsten Substanzen, die offiziell in der Nahrung zulässig sind. Dieser Standardsüßstoff wird aus Chymotrypsin-Methanol gewonnen. Eine Dosis von 7,8 mg pro Tag halten Wissenschaftler für gesundheitlich noch akzeptabel. In einem Liter Aspartam-gesüßtem Getränk (z.B. Cola Light) sind bereits 56 mg enthalten. Die Folgen des Konsums sind mittel- bzw. längerfristig neben Kopfschmerzen und Übelkeit auch Müdigkeit, Schwindel, Gedächtnislücken, Taubheit, Beschwerden des Verdauungstraktes und Neurodermitis.

Bei Kindern kann der Aspartam-Konsum auch das ADS-Syndrom, also die Hyperaktivität hervorrufen, die man dann gern mit Medikamenten behandelt, worüber sich die Pharmaindustrie freut. Bei jahrelangem Konsum können offenbar auch Multiple Sklerose, Alzheimer und Gehirntumore verursacht werden.

Jod:

Die Lebensmittelgesetze schreiben vor, viele Nahrungsmittel, vor allem das Brot zu jodieren. Daraus entstand über viele Jahre eine viel zu hohe Jodbelastung der Menschen, ebenfalls mit schlimmen Folgen:

Allergie, Asthma, Schilddrüsenüberfunktion, Osteoporose, Herzstörungen, heftige Depressionen, Schlafstörungen, Ruhelosigkeit, Sehstörungen, Impotenz, Haarausfall, Nierenkoliken, Magersucht, Schweißausbrüche und vor allem Schilddrüsenkrebs.

Das Land mit der höchsten Jodverwendung ist Japan, weshalb dort dieser Krebs mit Abstand am meisten verbreitet ist. Wenn Länder sich entscheiden, das Jod in den Lebensmitteln zu reduzieren, nehmen die Krebserkrankungen erkennbar ab.

Fluor:

Gerade Fluor, das als Industrieabfall z.B. in Zahnpasta „entsorgt“ wird, in dem man diesen Stoff als „Karies-Prophylaxe“ darstellt, hat stattdessen eine sehr negative Wirkung auf den menschlichen Organismus.

Selbst unser Trinkwasser wird mit Fluor „behandelt“, obwohl Wissenschaftler längst die Nachteile erkannt haben, aber auch bei diesem Thema nicht öffentlich zu Wort kommen. Schwere Gehirnstörungen treten langfristig bei den Menschen auf. Auswirkungen, die man in Insiderkreisen der Wissenschaftler offen diskutiert:

Hyperaktivität oder Passivitätsstörungen, Alzheimer, seniler Schwachsinn, absterbende Gehirnzellen, Osteoporose, aber auch andere Knochen- und Zahnschäden, Lernunfähigkeit und Intelligenzreduktion. In Belgien sind diese Präparate im freien Verkauf gesetzlich verboten.

Glutamat:

Wird oft bei Fertiggerichten als Geschmacksverstärker eingesetzt, obwohl es bei höherer Konzentration auch als Nervengift wirkt.

Langfristig zerstört Glutamat das Nervensystem und die geistige Gesamtleistung. Auch in der Tiermast wird dieser Zusatzstoff eingesetzt, denn dadurch wird das Sättigungsgefühl möglichst lange hinausgezögert und die Tiere schön fett.

Bei Kindern wirkt das Glutamat noch stärker auf das Gehirn als bei Erwachsenen. Denken Sie bitte einmal darüber nach, wenn Sie Fertigprodukte im Supermarkt einkaufen wollen. Nicht umsonst leiden auch schon sehr viele Kinder an Übergewicht, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und Bluthochdruck.

Aluminium:

Die Ursachen der Alzheimer Krankheit liegen offenbar in bestimmten Umweltfaktoren. Gewebeuntersuchungen verschiedener Gehirne haben bei verstorbenen Patienten dieser furchtbaren Krankheit u.a. hohe Konzentrationen von Aluminium zu Tage gefördert.

Saurer Regen löst viel Aluminium aus der Erde, vor allem dann, wenn nur wenig Calzium und Magnesium vorhanden sind. Die Häufigkeit des Auftretens von Alzheimer steigt in Gebieten, in denen diese ungünstige Konstellation im Trinkwasser auftritt.

1988 gab es einen Zwischenfall in England, bei dem viele Menschen nachweislich unter massivem Gedächtnisverlust litten, nachdem sie das Trinkwasser mit einem zu hohen Anteil an Aluminiumsulfat tranken. Dieser Stoff ist für die Trinkwasseraufbereitung zugelassen!

Aluminium wird ebenfalls in Fertiggerichten eingesetzt oder in Deo-Rollern. Die Achselhöhlen sind geradezu prädestiniert zur Aufnahme von Giften.

…Dieser kleine Auszug soll deutlich machen, was wir täglich unserem Körper antun und uns dabei natürlich zu systemkonformen Marktteilnehmern und „Mitschwimmern“ konditionieren lassen.

Es ist alles zur Karikatur geworden! Es ist das Spiel des Todes, und der Totentanz in einem Narrenkostüm mit Schellen! Sondermüll wird für die Gesundheit angeboten und verwendet, unsichtbar und mit Rafinesse:

Glutamat:

Als Geschmacksverstärker

Im Reformhaus

Im Shampoo

Ein Hypnotikum und Betäubungsmittel

Und in der Kombination mit Aspartam in seiner schädigenden

Wirkung kaum zu schlagen!

Fluor:

Das größte Gewebegift!

Stoffwechselstörungen in jeder Variation

Dickt das Blut ein: Arteriosklerose

Embolie, Herzinfarkt, Schlaganfall, Venenentzündung

Zerstört die Schilddrüse

Fettsucht

Hormonelle Störungen

Härtet das Trommelfell (Schwerhörigkeit)

Schädigt das Auge: Grüner und grauer Star

Lagert sich in das Gehirn ein:

Konzentrationsstörungen, Verblödung, Aggressionen, Depressionen

Führt bei Kindern zu Lernschwierigkeiten

Führt bei Kleinkindern zur Idiotie

Zerstört die Mund- und Darmflora

Schwächt die Abwehrkräft

Glyzerin:

Ein dreiwertiger Alkohol, ein schweres Gift

Ist der große Kalkräuber:

Arthrose, Osteoporose, Fibromyalgie, Rheuma, Epilepsie,

Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus

Aluminium:

Ist der große Phosphaträuber und führt direkt zur

Knochenerweichung ( Osteomalazie )

Schwere neurologische Störungen, Parkinson, Alzheimer

Phosphate:

In Spül- und Waschmitteln, zum Süßen von Getränken

Schwere neurologische Störungen:

Binden die Mineralstoffe der Nerven:

Hyperaktivität

Aggressionen

Depressionen

Und die Blocker in der Medizin:

Für jede Erkrankung oder fast jede Erkrankung ein Blocker. Die Krankheit wird nicht geheilt, sondern der Status quo wird erhalten. Die Heilung wird blockiert, das große Geschäft mit der Krankheit erhalten: Ein Milliardengeschäft mit Milliarden Steuereinnahmen.

Fleischverzehr ist nicht notwendig!!!

(Fleisch – ein kontrovers diskutiertes Nahrungsmittel)

Der Glaube ist weit verbreitet, dass Fleisch zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehört. 1-3-mal die Woche sollte man Fleisch konsumieren. Fleisch, so wird argumentiert, ist so ein wertvolles Nahrungsmittel, weil es eine hochwertige Form von Proteinen, Eisen, Vitaminen etc. enthält. Es ist so, dass in Fleisch Proteine, Eisen, Vitamine etc. in guter oder besserer Form als in Pflanzen vorliegt. Doch ist ein Nahrungsmittel, hier jetzt Fleisch, sogleich gesund, sobald es Nährstoffe enthält?
Nein, denn es spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle, die darüber entscheiden, ob ein Nahrungsmittel (trotz Nährstoffgehalt) gesund ist oder nicht. Hat ein Nahrungsmittel aus ernährungsphysiologischer Sicht viele Nachteile, so kann es kaum als gesund eingestuft werden. Und gerade diese Nachteile sind beim Fleisch unübersehbar. Fleisch ist beim näheren hinschauen nicht das, wofür es oft gehalten wird.

Die menschliche Anatomie

Die erste Frage, die zuerst geklärt werden muss, ist, ob wir Menschen überhaupt die anatomisch-physiologische Voraussetzung haben, Fleisch zu verzehren. Klar ist, dass Mensch fähig ist, Fleisch zu verzehren. Doch dies bedeutet nicht, dass wir dazu geschaffen sind und Fleisch ein artgerechtes Nahrungsmittel darstellt. Der Mensch isst seit rund 2.5 Millionen Jahren Fleisch1. Vorher aß der Mensch vorwiegend Pflanzen in Form von Blätter, Früchten, Kräuter, Wurzeln etc. Betrachtet man den Verlauf der Ernährung beim Menschen, kann gesagt werden, dass der Mensch, bis auf die frühesten Vorfahren des Menschen, die hauptsächlich Insekten verzehrten, die meiste Zeit seiner Geschichte von Pflanzen ernährten. Die tierische Kost war ernährungsphysiologisch eher unbedeutsam und bestand aus Kleinlebewesen wie Insekten und Echsen. Erst mit dem Beginn des Ackerbaus kam der tierischen Kost eine größere Rolle zu, wobei aber auch hier die pflanzliche Nahrung den Hauptbestandteil bis vor Beginn der Industrialisierung bildete. Dies belegen auch unsere anatomische und physiologische Merkmale. Oft wird das Argument gebracht, dass das Gebiss des Menschen klar zeigt, dass der Mensch ein Omnivore ist, da er Fleisch verzehren kann.
Dazu muss erwähnt werden, dass der Mensch in erster Linie (gekochtes) Muskelfleisch isst. Zum rohen Verzehr von Knochen und Innereien sind weder die Verdauung noch die Zähne des Menschen geeignet.

Die Anatomie von Fleischfressern

Betrachtet man das Gebiss eines Raubtieres (z.B. einer Wildkatze) so erkennt man die spitzen pyramidenförmigen Backenzähne, die Reiß- sowie die stark entwickelten Eckzähne. Vergleicht man diese Zähne mit dem Gebiss des Menschen, so fällt auf, dass beim Menschen nur abgeflachte Zähne, besondern die hinteren Backenzähne, zu finden sind. Der Mensch hat auch die stumpfsten Scheidezähne aller Primaten. Die Abnutzungsspuren auf den Mahlzähnen beim Australopithecus deuten auf ein intensives Kauen pflanzlicher Nahrung hin. Man sieht also, dass das Gebiss des Menschen für pflanzliche Nahrung geschaffen ist. Das Gebiss des Menschen ist ein typisches Kaugebiss, während das Gebiss der Raubtiere für das Knochenbrechen, Schneiden und Reißen geschaffen ist (Scherengebiss, Brechscherengebiss).

Die Zunge eines Karnivoren ist rau und dünn, während die Zunge eines Pflanzenessers und Menschen weich und dick ist, um pflanzliches Material zwischen die hinteren Backenzähne zu schieben.

Der Kiefer eines Fleischessers kann sich nur vertikal (oben und unten) bewegen, um das Zerreißen und Beißen zu ermöglichen. Der Kiefers eines Pflanzenessers und Menschen kann sowohl vertikal, wie auch horizontal bewegt werden, um das Zermahlen von Pflanzen zu ermögliche. Weiter haben Pflanzenesser und der Mensch einen Schluckmechanismus, während Karnivoren die Nahrung verschlingen.

Verdauung & Stoffwechsel

Der Verdauungstrakt des Menschen gibt relativ klar Aufschluss darüber, dass der heutige Mensch und seine Vorfahren auf vorwiegend auf pflanzliche Kost eingestellt ist. Der Dickdarm des Menschen besitzt bestimmte Muskelfasern, Tänien und Haustren, die im Dickdarm zeitweise Gärkammern zum Abbau unverdaulicher Nahrungsbestandteile bilden können. Tänien sind charakteristische Merkmale von Pflanzenessern und Omnivoren mit hauptsächlicher pflanzlicher Kost. Der Magen des Menschen und Pflanzenesser hat eine längliche Form mit einer komplizierten Struktur mit wenig Salzsäure und Pepsine (=Proteinspaltendes Enzym). Die Wände des Darms sind gewölbt voll von tiefen Taschen, um die zugeführte Kost gut zu verwerten. Der Magen eines Karnivoren dagegen ist ein einfacher runder „Sack“ mit zehn mal mehr Salzsäure, um zähe Knochen, Innereien, Tiermuskeln etc. zu verdauen. Die Wände des Darm von Karnivoren sind weich und kurz, damit Abfall schnell ausgeschieden werden kann.

Die Leber die Leber des Karnivoren produziert das Enzym Urikase. Urikase dient zur Aufspaltung von Harnsäure. Mit Hilfe dieses Enzym sind Karnivoren und Omnivoren in der Lage, 10- bis 15-mal so viel Harnsäure zu spalten wie Pflanzenesser und Menschen, denn Pflanzenesser und der Mensch besitzen das Enzym Urikase nicht, sie vermögen nur die vom Körper selbst gebildete Harnsäure abzubauen. Bei zuviel Harnsäure oder Ausscheidungsstörungen kann sich Harnsäure beim Menschen im Gewebe ablagern und zu Gicht führen. Ein Problem, dass Karnivoren und Omnivoren nicht kennen.

Ebenfalls ist das Verdauungssystem von Karnivoren und Omnivoren in der Lage, größere Mengen an fremdem Cholesterin abzubauen. Pflanzenesser und Menschen sind indessen nicht in der Lage, größere Menge an fremdem Cholesterin abzubauen.

Die Morphologie des menschlichen Gebisses und dessen anatomische Umfeld und der Verdauungstrakt sind ein wichtiger Faktor zur Zugehörigkeit des Menschen. Weitere entscheidende Faktoren zeugen davon, dass der Mensch zum Pflanzenesser bestimmt ist.

So ist der Blut und Urin pH-Wert bei Pflanzenesser und Menschen alkalisch, bei Karnivoren dagegen sauer. Bei den Karnivoren sind alle vier Füße mit Klauen, um sich ins Fleisch zu krallen. Bei den Pflanzenfressern sind die Füße mit Hufen oder bei den Primaten die einzelnen Füße und Hände mit Nägeln. Die Hände sind hervorragend dafür gebaut, um Früchte, Gemüse etc. zu fassen, zu pflücken und zu schälen.

Diese Merkmale zeigen auf, dass Fleisch, dass wir heute Verzehren, nämlich vorwiegend gebratenes Muskelfleisch, unmöglich als artgerecht und natürlich bezeichnet werden kann.

Ernährungsphysiologische Aspekte

Doch nicht nur die anatomisch-physiologischen Merkmale zeigen die Nachteile vom Fleisch auf, sondern auch Ernährungsphysiologische Punkte. So enthält Fleisch große Mengen an der Arachidonsäure. Diese Fettsäure wirkt bei größerer Menge entzündungsfördernd und kann zu rheumatischen Erkrankungen führen. Am meisten Arachidonsäure enthält Schweineschmalz (1700mg), Schweineleber (870mg), Kalbsleber (352mg), Eigelb (297mg) und Speck (250mg). Fleisch enthält ebenfalls viele Hydroxylradikale, was insbesondere mit den bei der Verdauung und schon während der Lagerung beginnenden hämolytischen Zersetzungsprozessen des Blutfarbstoffes zusammenhängt. Diese Radikale greifen Zell- und Gewebesubstanzen an und werden mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht. Auch enthält Fleisch große Mengen an Purine. Beim Abbau dieser Purine entsteht Harnsäure. Wird zuviel Purine durch die Nahrung zugeführt oder kann die Harnsäure nicht in ausreichender Menge im Harn ausgeschieden werden, ist ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut die Folge, der in Gelenken zu Ablagerungen von Harnsäurekristallen führt (=> Gicht). Als Folge der Gicht kann es auch zu Störungen der Nierenfunktion sowie Nierensteinen kommen.

Beim Braten, Grillen und Räuchern entstehen noch weitere potentielle gesundheitsschädliche Substanzen wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, heterozyklische Amine und N- Nitroso-Verbindungen, die für das auftreten von verschiedenen Krebsarten und Schädigung des Herzmuskel verantwortlich gemacht werden2, 3, 4. Heterozyklische Amine sind ein Risikofaktor für mehrere Tumorarten, insbesondere für das Colon-Karzinom. In der Fachliteratur werden aber auch das Magen-, Ösophagus-, Prostata-, Pankreas-, Nieren- und Mamma-Karzinom mit heterozyklischen Aminen in Zusammenhang gebracht 5. Fleisch und Eier ragen sodann unter allen Nahrungsmitteln durch ihren Tryptophan-Reichtum hervor. Udenfried et al. stellten fest, daß überschüssiges Tryptophan von Krebszellen gierig aufgenommen und zur Erzeugung von Serotonin verwendet wird, das im Organismus schwere Störungen verursache. Krebszellen finden sich aber bekanntlich lange vor dem Auftreten manifesten Krebses im Blut. Kerr et al. zeigten ferner, dass Tabakrauch den Tryptophanstoffwechsel blockiert und das Blut infolgedessen mit krebserzeugenden Orthoaminophenolen anreichert. Stare betont die Bedeutung des Pyridoxins (Vitamin B) für die Umwandlung von Tryptophan in Nikotinsäure (B-Vitamin) und die Stoffwechselregulation besonders im Gewebe von Leber, Haut und Nerven. Pyridoxin- und Magnesiummangel brachten experimentell bei fast 1000,’» der Versuchstiere Kalzium-Oxalat-Nieren- und Blasensteine hervor, was mit guter Pyridoxin- und Magnesiumversorgung verhindert werden konnte. Pyridoxinmangel wirkt sich nach Halden umso nachhaltiger aus, je größer die Gesamteiweißzufuhr ist 6.

Spannend ist auch zu beobachten, wie der menschliche Organismus auf die Zufuhr von Fleisch reagiert. Vergleicht man das Blut eines Fleischessers und Vegetariers im Dunkelfeld- Mikroskop, so zeigt das Blut beim Vegetarier klare Zellstrukturen, gute Fliesseigenschaften sowie eine bessere Sauerstoff-Aufnahme. Anders hingegen beim Fleischesser. Da zeigt das Blut gereiztes Immunsystem, schlechte Fliesseigenschaften, verminderte Sauerstoff-Aufnahme sowie „Geldrollen-Bildung“. Eine der aufschlussreichsten Gegebenheiten (Dr. Edward Bach hat sie als erster beobachtet) ist vielleicht die, dass im Bakterienleben des menschlichen Darmes wesentliche Veränderungen auftreten, sobald man Fleisch in seinen Speisezettel aufnimmt. Dr. Beddow Bayly erklärte dazu in einem Vortrag über „Die wissenschaftliche Grundlage des Vegetarismus”: „Im neugeborenen Kind ist der Inhalt des unteren Darmabschnitts in seiner Reaktion sauer. Das fördert das Wachstum von Bakterien, die die Entwicklung von fäulniserregenden Organismen hemmen. Letztere gedeihen nur in einem alkalischen Medium. Die Azidität steigt bei Stärkeverdauung . . . Der Übergang zu Fleischnahrung ändert diese Reaktion und bereitet dem Wachstum von Mikroorganismen den Weg, die nicht nur Giftstoffe erzeugen und damit die Gesundheit untergraben, sondern sich auch an die Stelle von Vitamin B12 und anderen Blutbildenden Stoffen zu setzen trachten.”

Nach einem Fleischgenuss wird folgendes beobachtet:

• eine Müdigkeit beobachtet, die bei fleischloser Kost fehlt.
• eine Temperaturerhöhung des Blutes beobachtet, die bei vegetarischer Kost fehlt.
• eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Leukozythose), die beim vegetarischen Kontroll-Falle fehlt.
eine Erhöhung der Klebrigkeits- (Viskositäts-) Grad des Blutes, was bei ausreichender rein vegetarischer Kost nicht der Fall ist.
• eine Verminderung des Alkalität des Blutes, während sie bei der vegetarischen Kontroll-Mahlzeit sich nicht vermindert.

Sehr interessant ist es nun, festzustellen, dass wir hier, in diesen fünf Symptomen (Müdigkeit, Temperatur-Erhöhung, Leukozythose, Viskosität, Alkalitäts-Verminderung) fast genau und in allen wesentlichen Zügen die natürliche Abwehr-Reaktion des menschlichen Organismus wieder finden, die auf Einbruch einer feindlichen Macht (Infektion, Fremdkörper usw.) regelmäßig zu erfolgen pflegt. Diese Beobachtungen wurden von Prof. Dr. Staehlin festgestellt.

Ein weitere Tatsache, dass Fleisch nicht gesund ist, ja unser Immunsystem schwächt, kam von der Arbeitsgruppe um Ajit Varki von der der „University of California in San Diego“. Fleisch, Milch und Milchprodukte enthalten eine Substanz, die dem Körper fremd ist. Gleichwohl baut der Organismus diese Substanz, ein chemische Abkömmlinge des Zuckers, die N-Glykolylneuraminsäure (Neu5Gc), in seine eigenen Organe ein. Zwar scheidet der Körper den größten Teil des Neu5Gc wieder aus, aber einen kleinen Prozentsatz bauen die Zellen in ihre körpereigenen Glyko- und Lipoproteine ein. Dennoch erkennt das Immunsystem die fremde Sialinsäure und bildet Antikörper dagegen.

Proteine

Tierische Proteine wurden und werden heute noch als hochwertig und überlegen gegenüber den pflanzlichen Proteinen angesehen. Früher nahm man sogar an, dass tierische Proteine lebensnotwendig seien. Diese Ansicht muss man bei näherer Untersuchung korrigieren. Das Protein von Fleisch ist zwar hochwertiger (Ausnahme Kartoffel- und Sojaprotein) doch das heißt nicht, dass tierisches Protein besser ist. Denn tierische Proteine haben Nachteile, die pflanzliche Proteine nicht haben. Zum einen haben pflanzliche Proteine mehr verzweigtkettige Aminosäuren als tierische Proteine, und diese sind leichter zu verdauen.

Tierische Proteine dagegen sind reich an den schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin und haben einen größeren Anteil an den aromatischen Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin. Übermäßiger Zufuhr dieser beiden Gruppen von Aminosäuren ist durch ihren Abbau zu Kresol und Phenol, die Haut und Kolonkrebs fördern, mit verschiedenen degenerativen Erkrankuingen in Verbindung gebracht worden 7.

Bei der Bewertung eines Protein ist das Verhältnis der verschiedenen Aminosäuren zueinander ebenso bedeutsam wie das Vorhandensein essentieller Aminosäuren. Pflanzenproteine erzeugen höhere Blutspiegel an Arginin und Glycin als Proteine tierischer Herkunft und verhindern dadurch das Verstopfen von Arterien und Arteriosklerose 8.
Tierische Proteine weisen, wie beschrieben, mit Ausnahme des Arginin gewöhnlich höhere Anteile essentieller Aminosäuren auf. Es ist wahrscheinlich so, dass das Verhältnis von Lycin zu Arginin bedeutungsvoll sei für die Beurteil, ob ein Protein Atherosklerose induzieren kann. Studien zeigten, dass Kaninchen Atherosklerose entwickeln und erhöhte Cholesterinspiegel haben, wenn man ihnen tierische Proteine verfüttert. Dies gilt auch dann, wenn ihre Nahrung cholesterinfrei ist. Gibt man ihnen pflanzliche Proteine, wie z. B. Soja, werden diese Effekte nicht beobachtet. Fernerhin wurde gezeigt, dass Proteine pflanzlicher Herkunft das Ausmaß der Sklerosierung sogar bei jenen Tieren senkten, die Cholesterin verfüttert bekamen.

Jüngste Studien haben schlüssig nachgewiesen, dass tierische Proteine den Cholesterinspiegel erhöhen, während pflanzliche Proteine dazu beitragen, den Cholesterinspiegel bei Tieren und Menschen zu senken 9. Offensichtlich spielt das Verhältnis von Lysin zu Arginin eine signifikante Rolle bei dem Vorgang der Cholesterinsenkung. Die Konzentration verschiedener anderer Aminosäuren sind ebenso daran beteiligt.

Proteinreiche Pflanzennahrung enthält zudem weitere Nährstoffe, Vitamine und Mineralien, die die Verdauung und Aufnahme dieser Nahrungsmittel steigern. Der moderne Trend zur Veredelung pflanzlicher Proteinquellen mit dem Ziel, Proteinkonzentrate als Ersatz für tierische Produkte zu erhalten, entfernt alle diese zusätzlichen Bestandteile.

Tierproteinreiche Kostformen enthalten normalerweise wenig Kohlenhydrate insbesondere wenig Ballaststoffe. Unter typisch westlichen Ernährungsgewohnheiten erreichen vom nur teilweise verdauten Protein bis zu 12 g das Kolon in Form von Proteinen, Peptiden und Aminosäuren 10.

Bei niedrigen Kohlenhydratspiegel verwenden die Bakterien im Kolon diese Proteinreste für ihre eigenen metabolischen Belange und setzen bei diesem Vorgang Ammoniak frei, welches seinerseits die Zellproliferation erhöht, die DNS-Synthese beeinflusst und mit Kolonkrebs (=Darmkrebs) in Verbindung gebracht wird. Weiterhin werden die Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin durch die Darmkakterien Bacteroides fragiles und Escherichia coli metabolisiert. Dabei fällt Phenol an, das, wie wir gesehen haben, für Haut- und Kolonkrebs verantwortlich gemacht wird. Die Phenolspiegel im Urin steigen unter Fleischgenuss, und sinken ab, wenn mehr Ballaststoffe anwesend sind 11.

Weiterer Nachteil von tierischem Protein ist die hohe Konzentration und der Bestandteil die tierische Nahrungsmittel haben. d.h. tierische Nahrungsmittel haben oft einen hohen Anteil an Proteinmengen, was auf den ersten Blick als günstig erscheint. Denn hohe Konzentrationen von Aminosäuren im Darm führen zur Bildung neuer Aminosäurerezeptoren im Darmepithel und steigern damit die Absorption von Aminosäuren 12. Nur ein Bruchteil dieser Aminosäuren wird zur Deckung des Proteinbedarf unseres Körpers verwendet. Der Überschuss muss in eine Form umgewandelt werden, die der Körper entweder speichern oder als Energiequelle nutzen kann. Überschüssige Proteine können nicht als solche gespeichert werden, weil der Organismus nur darauf eingerichtet ist, Fett im Fettgewebe oder Kohlenhydrate in Form von Glykogen in der Leber oder in den Muskeln zu speichern. Um diesen Anforderungen nachzukommen, müssen die Aminosäuren metabolisiert werden. Bei diesem Vorgang fällt Phenol an. Die Aminogruppe wird abgespalten und bildet Ammoniak, das für den Körper äußerst giftig ist. Ammoniak wird dann in der weniger toxischen Verbindung Harnstoff, der über die Nieren ausgeschieden wird. Diese überflüssigen Stoffwechselprodukte der Aminosäuren sind schädlich. Es wäre deshalb gut, ihre Produktion dadurch zu begrenzen, dass man an erster Stelle die Proteinzufuhr vermindert und den Kohlenhydratverbrauch steigert.

Eine deutliche Korrelation besteht zwischen dem Verzehr tierischer Proteine und der Bildung von Nierensteinen. Was besonders in den Wohlstandsgesellschaften zu finden ist.

Das beste Beispiel dafür ist Indien. In den nördlichen Region Indiens ist der Verbrauch an tierischem Protein 100% höher als im südlichen Indien, und folgerichtig ist dort das Auftreten von Nierensteinen mehr als viermal so hoch 13.

Eine tierproteinreiche Kost führt zur Bildung von Kalziumoxalatkristallen, weil sich die Urinzusammensetzung so verändert, dass die Fähigkeit, der Kristallbildung vorzubeugen, beeinträchtigt wird 14.

Die Kalzium- und Harnsäurespiegel im Urin steigen nach dem Verzehr von tierischen Proteinen an, während der Zitratspiegel sinkt. Dieses Absinken des Zitratspiegel vermindert die Fähigkeit des Urins, Kristallisationen zu verhindern. Proteinreiche Kostformen und insbesondere tierische Proteine führen auch zu einem signifikanten kalziuretischen Effekt, d. h. zu einem Verlust von Kalzium mit dem Urin 15, 16, 17.

Tierisches Protein enthält höhere Natriumkonzentrationen und sehr schwefelhaltige Aminosäuren, die beide jeweils zu Kalziumverlust führen 18. Der Katabolismus der mit der Nahrung zugeführten schwefelhaltigen Aminosäuren erhöht die Säureexkretionsrate durch die Nieren, und diese Säurebelastung verhindert direkt die renale Reabsorption von Kalzium und hat einen Kalziumverlust zur Folge.

Studien

All diese Nachteile werden auch in den wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien ersichtlich, die in den letzten 20 Jahren zu diesem Thema durchgeführt wurden. Vor allem wird klar ersichtlich, dass Fleisch das Krebsrisiko zum Teil erheblich erhöht. Die Krebserkrankungsrate ist bei Vegetariern um 20 bis 50% niedriger als bei Fleisch essenden Menschen – unabhängig von Zigarettenkonsum, Körpergewicht und sozioökonomischen Verhältnissen19. Die Studie des „Ontario Cancer Institute“ ist zum Schluss gekommen, dass der gelegentliche Konsum von Fleisch das Risiko für Frauen an Brustkrebs zu erkranken, um 13% erhöht. Werden große Fleischmengen konsumiert, erhöht sich das Risiko sogar um 17%. Die Wissenschaftler werteten 45 Einzelstudien zu Fett in der Ernährung und Brustkrebs aus. Die Daten von 580.000 gesunden Frauen und 25.000 Patientinnen wurden unter Beachtung bekannter und möglicher Risikofaktoren analysiert 20. Die umfangreichste Forschungsstudie, die jemals in der Geschichte der Medizin durchgeführt wurde und von Dr. Takeshi Hirayama am geleitet wurde, zeigte, dass Frauen, die täglich Fleisch essen, ein viermal höheres Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken, als Frauen, die wenig oder gar kein Fleisch essen 21.

Klar erwiesen ist, dass Fleisch das Risiko an Darmkrebs zu erkranken zum Teil beträchtlich erhöht. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Frauen, die täglich rotes Fleisch essen, um 250% höher als bei Frauen, die seltener als einmal pro Monat Fleisch essen 22. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Menschen, die einmal in der Woche rotes Fleisch essen, um 38% höher als bei Menschen, die auf rotes Fleisch ganz verzichten 23. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Menschen, die einmal in der Woche Geflügel essen, um 55% höher als bei denjenigen, die gar kein Geflügel essen 24. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Menschen, die viermal in der Woche Geflügel essen, um 200 bis 300% höher als bei denjenigen, die gar kein Geflügel zu sich nehmen 25.

In den Bemühen, die für die Krebsentstehung verantwortlichen Ernährungsfaktoren exakt zu isolieren, führten Dr. Berg und seine Kollegen am US- Krebsinstitut eine detaillierte Studie durch, bei der die Dickdarmkrebsraten auf ihren Zusammenhang mit nicht weniger als 119 verschiedenen Lebensmittel untersucht wurden. Die aus dieser Forschungsarbeit gewonnen Erkenntnisse veröffentlichte Dr. Berg im „Journal of the National Cancer Institute“. Bei keinem anderen Lebensmittel konnte auch nur annährend eine so eindeutige Verbindung zur Dickdarmkrebsentstehung festgestellt werden wie beim Fleisch. Dr. Berg schrieb: „Die von Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel ausgehenden Gefahren stiegen proportional zu den davon konsumierten Mengen. Es hat den Anschein, als gäbe es eine exakte Beziehung zwischen Ursache und Wirkung.“ 26. Die Fleischverdauung bewirkt im Dickdarm die Bildung stark krebserregender Substanzen. Fleischesser müssen große Mengen an Gallensäure, insbesondere Desoxycholinsäure, produzieren, um das Fleisch verarbeiten zu können. Desoxycholinsäure wird von Chlostridienbakterien in unserem Darm in hochwirksame Karzinogene umgewandelt. Die zwangsläufig höhere Desoxycholinsäurekonzentration im Verdauungstrakt von Fleischessern ist eine der Gründe für ihre im Vergleich zu Vegetariern erheblich höhere Dickdarmkrebsrate. John Potter, einer der führenden amerikanischen Krebsepidemiologen, fasst den Sachstand so zusammen: “Trotz des klaren genetischen Einflusses spielt die Lebensweise eine entscheidende Rolle bei der Darmkrebsentstehung.

Die bislang durchgeführten Studien zeigen, dass beim Dickdarmkrebs … ein hoher Gemüse- und Obstkonsum mit einem verminderten Risiko verbunden ist, das sich nicht allein durch den Ballaststoffgehalt erklären lässt. Des weiteren ist der Verzehr von Fleisch mit einem erhöhten Risiko verbunden, das sich wiederum nicht allein durch den Fettgehalt erklären lässt”. 27 Der amerikanische Wissenschaftler Dr. Walter Willet, der die umfassendste medizinische Studie über die Ursachen von Darmkrebs leitete, sagte nach Abschluss seiner Untersuchungen: „Wenn man sich die Daten betrachtet, ist der optimale Anteil an Fleisch in der Ernährung null.“ 28 Cristina Bosetti und ihre Mitarbeiter vom „Instituto di Richerche Farmamacologiche in Mailand“ untersuchten die Ernährungsgewohnheiten von 1.031 Frauen, die an einem epithelialen Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs)erkrankt waren. Sie verglichen den Speiseplan der Patientinnen mit dem von 2.411 gesunden Frauen. So erhöht Fleisch, Zucker und Brot das Risiko, an Eieristockkrebs zu erkranken. Gemüse, insbesondere Hülsenfrüchte wirken krebsvorbeugend 29. Doch nicht nur für Krebs scheint Fleisch Haupt- oder mitverantwortlich, sondern auch für andere der vielen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Nierensteine, Arteriosklerose, Osteoporose, Allergien, Diabetes, rheumatische Erkrankungen etc.

1992 wurde erstmals ein Zusammenhang zwischen erhöhten Eisenspeicherbeständen und einem 2,2fach erhöhtem Herzinfarktrisiko beschrieben. Dieser Befund konnte inzwischen durch andere Studien bestätigt werden 30, 31 . Das Hämeisen aus rotem Fleisch wird zehnmal besser resorbiert als Eisen pflanzlichem Ursprungs. Zwischen dem Herzinfarktrisiko und der Aufnahme von Hämeisen besteht ein positiver Zusammenhang. Überschüssiges Eisen ist ein Bildner freier Radikale und schädigt durch den oxidativen Stress das LDL. Die oxidative Schädigung des LDL ist wiederum das wichtigste pathogenetische Prinzip für die Bildung von Schaumzellen und atherosklerotischen Plaques. So wurde erst im Januar eine 12 Jahre andauernde Studie in der Fachzeitschrift „American Journal of Clinical Nutrition“ veröffentlicht. In dieser, mit über 30´000 Teilnehmern umfangreiche Studie, wurde ein Zusammenhang zwischen der Eisenaufnahme über rotes Fleisch und der Häufigkeit des Auftretens von Diabetes des Typ- 2 festgestellt. Andere Risikofaktoren wie Übergewicht konnte ausgeschlossen werden wie auch den negativen Einfluss von Eisen pflanzlicher Herkunft 32. So gesehen scheint Fleisch nicht die beste Eisenquelle zu sein, wenn man diese Untersuchungen betrachtet. Auch ist erwiesen, dass Fleisch der Hauptverursacher von Gicht ist. Dr. Hyon K. Choi vom „Massachusetts General Hospital“ in Boston und seine Kollegen haben im “New England Journal of Medicine” (350, 2004, 1093) eine Studie veröffentlicht, bei der sich mehr als 47 000 Männer über 12 Jahre lang untersuchten. Während der Studie wurde bei 730 Männern erstmals eine Gicht-Erkrankung diagnostiziert. Nach Analyse der Daten ist dabei die Rate von Gicht-Erkrankungen bei dem Fünftel der Männer mit den höchsten Fleischkonsum (Fleisch oder Fleischprodukte im Mittel bei 2,5 Mahlzeiten pro Tag) 40 Prozent höher als bei dem Fünftel der Männer mit dem niedrigsten Konsum (Fleisch im Mittel bei 0,5 Mahlzeiten pro Tag).

Besonders gefährdet für eine Gicht-Erkrankung sind nach den Ergebnissen der Untersuchung Personen, die bei den Hauptmahlzeiten viel Rind-, Schweine- oder Lammfleisch zu sich nehmen. Beim höchsten Verzehr an Fisch und Schalentieren (0,8 Mahlzeiten pro Tag) sei die Gicht-Rate 50 Prozent höher als in der Gruppe mit dem niedrigsten Verzehr (0,04 Mahlzeiten pro Tag) gewesen, so die Wissenschaftler. Keinen Zusammenhang habe es dagegen zwischen der Menge verzehrten purinreichen Gemüses und der Häufigkeit neu diagnostizierter Gicht-Erkrankungen gegeben 33.

Vergleicht man den gesundheitlichen Zustand von Vegetariern und Mischköstler, so weisen Vegetarier sehr oft einen besseren Gesundheitszustand aus, als Mischköstler. Dies ist angesichts der gesundheitlichen Risiken von Fleisch auch keine Überraschung. In der Studie der London „School of Hygiene and Tropical Medicine“, eine der bisher umfangreichsten Vegetarierstudien mit einer Dauer von über 12 Jahren und 11´000 Teilnehmern stellte man fest, dass Vegetarier ein häufigeres Idealgewicht, niedrigere Blutdruck-, Bluttfett- und Harnsäurewerte und eine bessere Nierenfunktion aufweisen. Die Sterberate war um 20 % und die Krebstodesrate sogar um 40 % niedriger als bei der fleischessenden Kontrollgruppe 34. Wissenschaftler der Loma- Linda Universität in Kalifornien führten eine der umfangreichsten Untersuchungen mit mehr als 24.000 Testpersonen durch. Die Erkenntnisse dieser Studie erschienen im „American Journal of Clinical Nutrition“. Die Herzinfarkttodesrate bei ovo- lakto Vegetariern lag bei nur einem Drittel der Herzinfarkttodesrate der Fleischessenden Bevölkerung. Die Herzinfarkttodesrate bei Veganern betrug nur gerade ein Zehntel von der von Fleischessern 35. Ein Grund dafür, dass das Risiko für Vegetarier und Veganer an Herzinfarkt zu sterben, deutlich geringer ist, die Salicylsäure. Davon haben Vegetarier bis zu zwölf mal mehr im Blut als Fleischesser.
Nach Ansicht der Forscher tragen die höheren Salicylsäure-Werte der Vegetarier zur Verringerung der Herzerkrankungen bei. Die Substanz, die auch im Aspirin enthalten ist, wirkt entzündungshemmend und kann so Prozesse, die zu einer Verengung von Blutgefäßen führen, verhindern 36. Salicylate wirken über einen Mechanismus der Entzündungshemmung, indem sie die Transkription der Cyclooxygenase 2 (COX 2) verhindern, und über eine Hemmung des Prostaglandin F2alpha in der Darmschleimhaut, welche ab einer Konzentration von 0,1 µmol pro Liter auftritt. Das sind Werte, die bei den Vegetariern erreicht wurden. Ebenfalls nehmen Vegetarier in ihrer Kost in der Regel mehr Antioxidantien auf als Fleischesser. Ob die höhere Zufuhr vor arteriosklerosefördernden Oxidationen schützt, untersuchten vier Forscherinnen aus Slowenien an 19 Ovo-Lacto-Vegetariern. Die Testpersonen wiesen mehr antioxidative Substanzen wie die Vitamine A, C, E, Beta-Carotin und Glutathion im Blut auf als Nichtvegetarier. Der Anstieg war aber nur für Vitamin C signifikant. Ebenfalls signifikant erhöht war bei den Vegetariern die antioxidative Gesamtkapazität des Blutes und das Verhältnis von Vitamin E zu Cholesterin, das als Indikator für den Oxidationsschutz gilt. Gleichzeitig hatten die Vegetarier geringere Cholesterinwerte 37.

Fazit

Betrachtet man diese Fakten, welche Aufzeigen, dass Fleisch für viele der heutigen in den Industrienationen weit verbreitete Krankheiten Haupt- oder Mitverantwortlich ist, oder in Verbindung steht, so kann Fleisch nicht als ein gesundes, wertvolles Nahrungsmittel angesehen werden, sondern als ein Genussmittel, dass so wenig wie möglich konsumiert werden sollte. Es werden noch viele Untersuchungen in Zukunft zu diesem Thema folgen, welche mit großer Wahrscheinlichkeit diese Aussagen belegen.

Bedauern…?

Ein Fotograf bedauert nicht ein Bild NICHT machen zu können, sondern dass er den Moment nicht mit anderen teilen kann.

Alphawolve

“Blogarbeiten…”

Hier sehen sie aktuell “Blogarbeiten”…

Wenn die “Blogarbeiten…” abgeschlossen sind werden sie hier einen wunderschönen Blog sehen.
Keiner weiß wofür nichtmal Ich aber hey alle haben einen dann ich auch XD

Man schnüffelt sich

Alphawolve

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